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Bausparen

Stand: Oktober 2026. Förderbedingungen können sich ändern, prüfen Sie diese vor Abschluss.

Beim Bausparen sparen Sie zunächst mit einem Bausparvertrag Kapital an und erhalten später, nach Zuteilung, ein Bauspardarlehen zu einem schon bei Vertragsabschluss festgelegten Zinssatz. Das schafft Planungssicherheit, vor allem wenn die Zinsen steigen.

Wie ein Bausparvertrag funktioniert

  1. Ansparphase: Sie zahlen regelmäßig ein, bis die vereinbarte Mindestsparsumme erreicht ist. Das Guthaben wird meist niedrig verzinst.
  2. Zuteilung: Sind Sparsumme und Bewertungszahl der Bausparkasse erreicht, wird der Vertrag zugeteilt.
  3. Darlehensphase: Sie können das Bauspardarlehen zu den vereinbarten Konditionen in Anspruch nehmen oder auf das Darlehen verzichten.

Beachten Sie die Kosten: Üblich ist eine Abschlussgebühr von rund 1 bis 1,6 Prozent der Bausparsumme, dazu je nach Tarif Kontoführungsgebühren. Ein Bausparvertrag lohnt vor allem für die Zinssicherung bei der Anschlussfinanzierung oder für Modernisierungen, weniger als reine Geldanlage.

Staatliche Förderung

  • Wohnungsbauprämie: 10 Prozent auf bis zu 700 Euro Sparleistung im Jahr (Verheiratete 1.400 Euro), also bis zu 70 beziehungsweise 140 Euro. Das zu versteuernde Einkommen darf höchstens 35.000 Euro (Verheiratete 70.000 Euro) betragen. Die Prämie gibt es nur bei wohnwirtschaftlicher Verwendung.
  • Arbeitnehmer-Sparzulage: Für vermögenswirksame Leistungen, die in einen Bausparvertrag fließen, gibt es bei Einhaltung der Einkommensgrenzen eine Zulage. Fragen Sie Ihren Arbeitgeber nach vermögenswirksamen Leistungen.
  • Wohn-Riester: Riester-Zulagen können auch für Immobilien genutzt werden. Wegen geplanter Reformen der Riester-Rente sollten Sie sich vor Abschluss aktuell beraten lassen.

Mehr zur Finanzierung finden Sie im Beitrag Finanzierung.

Weitere Themen: Kaufen, Bauen & Finanzieren

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